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Gute Ernährung in der Schwangerschaft

  • Autorenbild: Passion Ernährung
    Passion Ernährung
  • 22. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Schwangerschaft verändert alles – auch die Ernährung. Doch eine neue Studie aus dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zeigt: Viele Frauen stehen dabei ohne ausreichende Unterstützung da. Fehlinformation und Nährstoffmängel blühen.


Die Zahlen sprechen für sich:


  • 83 % erhalten kaum oder gar keine Beratung durch Fachpersonal

  • 78 % suchen Hilfe im Internet – oft ohne verlässliche Orientierung

  • 89 % greifen zu Nahrungsergänzungsmitteln, doch Dosierung und Dauer stimmen häufig nicht mit Empfehlungen überein

  • Nur 66 % nehmen Jod, obwohl es für die gesunde Entwicklung des Kindes entscheidend ist

  • Mangelernährung bleibt ein Risiko: Trotz Supplementen verfehlen viele Frauen die Leitlinien – mit möglichen Folgen für Mutter und Kind


Was heißt das? Wir verlassen uns zu sehr auf Eigeninitiative und Online-Infos – und zu wenig auf strukturierte, professionelle Beratung. Das Risiko: Mütter und Kinder verpassen wichtige Nährstoffe, die langfristige Konsequenzen haben können.


Mein Appell: Ernährungsfachkräfte sind diejenigen, die präventiv und therapeutisch begleiten. Ärzte und Gesundheitsberufe sollen klare, verständliche und standardisierte Empfehlungen kommunizieren. Nur so schaffen wir gleiche Chancen für alle Familien, unabhängig von Einkommen oder Bildungsgrad.


Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass jede werdende Mutter die Unterstützung bekommt, die sie verdient – und Fehlinformation und Mangelernährung keine Zukunft hat, indem Ernährungsfachkräfte* in Prävention und Therapie stärker eingebunden sind. Bist du dabei?


 
 
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